| Schule ohne Rassismus |
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| Mittwoch, den 10. September 2008 um 17:11 Uhr | |
Schule ohne Rassismusauf Initiative der SV
Sally Perel machte diesmal nicht nur zum wiederholten Male Station im Rahmen seiner Lesereise in der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, sondern er half auch dabei, das Schild anzubringen, dass die KTG als "Schule ohne Rassismus – Schule mit Mut" als erste in Minden auszeichnet. Bild oben: Sally Perel, der als "Hitlerjunge Salomon" bekannt ist, Nico Möhle konnte als SV-Sprecher noch weitere Gäste begrüßen: Pfarrer Dr. Heinrich Winter von der Mindener Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Sabine Katzsche-Döring als Schulpflegschaftsvorsitzende und Detlef Zimmer von der Schulleitung waren der Einladung gerne gefolgt. Nico Möhle verlas die Urkunde der Bundeskoordination aus Berlin und erläuterte die Zielsetzung des europaweiten Netzwerkes, Schüler für alle Formen von Diskriminierung und Rassismus zu sensibilisieren und ihr Engagement für Integration und Chancengleichheit zu fördern. Er betonte, dass es eine Initiative der Schülervertretung ist, demokratische und humane Denk- und Handlungsmuster zu fördern, ohne dabei aber zu vergessen: "Alle wissen, dass wir mit dem Anbringen des Schilds erst am Beginn eines langen Weges sind!" Pfarrer Dr. Winter sah in dem Schild eine Motivationshilfe, die jeden Schüler beim Betreten der Schule daran erinnert, sich für seine Mitschüler und Mitschülerinnen einzusetzen: "Das Schild soll Mut machen, sich einzumischen. Wenn erst einmal einer den ersten Schritt tut und sich engagiert, finden sich schnell zwei drei andere, die ihn unterstützen." Gemeinsam mit Sally Perel erinnerte er an das Unrecht der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, als Menschen auf Grund ihres Glaubens unterdrückt und ermordet wurden: „Es ist eure Aufgabe, sich dafür einzusetzen, dass sich so etwas nicht wiederholt!“ Sabine Katzsche-Döring freute sich als Elternvertreterin über das Engagement der SV und wies auf einige Beispiele von Diskriminierung im Alltag hin, "gegen die es sich entschieden mit friedlichen Mitteln zu wehren gilt!" Detlef Zimmer sagte die Unterstützung der Schulleitung und der Lehrerschaft bei künftigen unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aktionen zu. Die KTG wurde als 152. Schule in Deutschland aufgenommen. Bei durchschnittlich 800 Schülern pro Schule bedeutet das: Weit über 120.000 Schüler/innen sind der deutsche Teil eines europaweiten Netzwerks, gemeinsam mit Schulen aus Belgien, den Niederlanden, Österreich und Spanien. Weitere Informationen unter: |
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| Aktualisiert ( Dienstag, den 09. März 2010 um 20:15 Uhr ) |
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